1981

USA: Ronald Reagan macht den "erbitterten Marihuana-Gegner" (Selbstein-schätzung) und früheren CIA-Direktor George Bush zum Direktor der Drogen-verfolgungsbehörde (bis 1988).

Bush gilt als Lobbyist der Pharmaindustrie (seit 1977 Direktor bei "Eli Lilly", Grossaktionär bei verschiedenen Pharma-Firmen, z.B. "Abbott-Laboratorie", "Bristol-Myers" und "Pfizer"). Einmal mehr steht der Rehabilitierung der medizinischen Anwendung von Cannabis ein einflussreicher Politiker im Weg.

Das Engagement von George Bush im Pharmasektor ist insofern von Bedeutung, weil die Branche aufgeschreckt von der immer lauter werdenden Forderung ist, das Naturprodukt Cannabis zu medizinischen Zwecken zuzulassen. Lag der Wirtschaftskonflikt anfangs des Jahrhunderts zwischen Hanf und Petrochemie, so ist es jetzt vor allem die Pharmaindustrie, die um Pfründe fürchtet.

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