1967  Deutschland: Die protestierenden Studenten kiffen und die Regierung entdeckt das Cannabisverbot als Disziplinierungsmaßnahme gegen die unbequeme Opposition. In der Folge wird Hanf erst recht zum Symbol der Gegenkultur und als solches sehr schnell vermarktet.

In Mitteleuropa wird die Kampagne Anslingers wiederholt, allerdings mit wesentlich weniger Mordstories. Es findet sich jedoch schnell ein Stab von Wissenschaftlern, die bereit sind, Gefälligkeitsgutachten zu liefern, bzw. die von Anslinger in Auftrag gegebenen Hetzpamphlete kritiklos zu übersetzen (speziell Wolfram Keup, Dornbusch und - anfangs auch - Täschner machen sich so einen Namen; letzterer gesteht einige Jahre später ein, dass dabei politische Motive im Vordergrund standen).
Die sog. wissenschaftliche Hetzjagd beginnt: Keup entdeckt in Berlin "alarmierende Fälle von Haschisch-Entzugspsychosen"

USA: Der Strassenmusiker und "Politkiffer" David Peel begründet eine "Legalize Marijuana Campaign" und untermauert seine Forderungen in den folgenden Jahren mit einigen, der Regierung höchst unsympathischen Alben.             weiter >>>